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Schlossinsel Wolgast

Ideenkonzept für die touristische
Entwicklung der Schlossinsel und des Bereiches am ehemaligen Alten Speicher

Auftraggeber

Stadt Wolgast
BauBeCon Sanierungsträger

Jahr

2008

Mit der Entwicklung der Schloss- insel als ehemaliger Standort des Renaissanceschloss der Herzöge von Pommern soll ein Markenzeichen für die Stadt Wolgast entstehen.

In Anlehnung an die historische Situation soll die Höhendominante der Altstadt, die St. Petri Kirche, auf der Schlossinsel ihr Pendant (wieder) erhalten.

Auf der Schlossinsel kann ein Eventplatz für dauerhafte und temporäre Nutzungen (Highlights) entstehen.

Die Schlossinsel dient als Initialzündung für die Altstadtentwicklung.

Zentraler Entwurfsgedanke ist eine einmalige städtebauliche Anlage, die das Bild der zwei Höhendominanten in Wolgast als ortstypisch bedient, Stadtkirche und Inselbebauung (früher Schloss). Darin inbegriffen sind vielfältige Neubauoptionen für Kultur – Freizeit – Wohnen – Gewerbe.

Auf der Schlossinsel wird eine räumliche Komposition vorgeschlagen, die bewusst abweicht von den Strukturmustern der übrigen Stadt. Dafür wird die kreisrunde Form in Anlehnung an den Schlossgrundriss gewählt, an der sich die Lage der neuen Gebäude und Anlagen orientieren soll. Die Insel wird flächenmäßig etwas erweitert und schiebt sich in den Peenestrom hinein. Das Nutzungsspektrum beinhaltet öffentliche und private Bereiche, in der

Bandbreite zwischen Wohnen, Freizeit/ Tourismus, Gewerbe und Kultur (Integration vorhandener Nutzungen).

Der Inselbereich soll für eine umfangreiche Besucherfrequentierung entwickelt werden. Deshalb stehen Gedanken der Erreichbarkeit, des fließenden und des  ruhenden Verkehrs und einer Mobilitätsoptimierung unmittelbar im Zusammenhang mit der Umsetzung.

Als „neue Mitte“ der historischen Schlossinsel soll ein multifunktionaler (Fest-) Platz mit einem festen Gebäude, der sog. „Schloss-Bühne“, entstehen. Diese dient sowohl dem Kultur- als auch dem maritimen Tourismus als Mittelpunkt. Vorgelagert sind eine Seebrücke sowie ein Bootsanleger als maritime Ausstattung im Peenestrom. Das Gebäude selber kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich kultureller Anziehungspunkt der Stadt Wolgast werden. Der Bereich des historischen Schlossensembles wird als ‚Historisches Fenster‘ in Form von z.B. Installationen in die Gesamtanlage integriert. Gleichzeitig werden vorhandene bzw. geplante Wohnnutzungen in diesem Bereich optisch vom Festplatz abgegrenzt. Vorhandene Nutzungen wie die Werft und der Kanuverein wirken nicht störend sondern fügen sich als ergänzende Elemente  in das Gesamtkonzept ein. Die Werft kann sich u.a. mit einer „Schauwerft“ der Öffentlichkeit präsentieren, der Kanuclub integriert sich mit dem Bootsverleih und maritimem Flair in die Umgebung.­­